Entwurf: Mögliche Spielideen zum Ypsilon:

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Spiele-Sammlung:

Fokus auf Aussehen

Assoziationen betr. äussere Erscheinung der Skulptur: Form eines Y, gross, weisslich, glatte Oberfläche,Schiefflage, mit Graffiti besprayt, kaputt)

Aktivitäten:

  • Sich Verwandeln und nachahmen (z.B. Form, Position, Fortbe-wegungsart)
  • Beschreiben

Torkelflasche (TdU, 179): Im Kreis. Alle beugen sich nach vor. Der Körper bleibt gerade. Wie der schiefe Turm von Pisa. Neigung in alle Richtungen.

Salzsäule (TdU, 187): Fangspiel. Wer berührt wird, verwandelt sich in eine Y-Skulptur. (eher für Kinder)

An der Wand (TdU, 188): Ein TN stellt sich mit dem Gesicht zur Wand. Die anderen TN bewegen sich langsam auf ihn zu. Wenn er sich umdreht müssen alle einfrieren, z.B. zu einem Y. Wenn sich jemand bewegt, ist er draussen. (eher für Kinder)

Fokus auf Thema Schaukel

Assoziationen zum Thema Schaukel: Spiel, Kindheit, Spass, Hin+Her, Up+Down, Wiegen, Geborgenheit

Aktivitäten

  • assoziieren
  • erzählen
  • erinnern (Kindheit)
  • Bewegung (Up+Down, Hin+Her)

Hypnotisieren (TdU, 176): 2TN stehen sich gegenüber. Der Hypnotiseur hält seine Hand dicht vor das Gesicht des anderen und bewegt sie nach oben, unten, links und rechts. Der Hypnotisierte folgt der Hand mit seinem Gesicht immer im selben Abstand. (Ziel sind möglichst schaukelnde Bewegungen zu erreichen)

Balance mit einem Gegenstand (TdU, 181): Einen Gegenstand balancieren. Verschiedene Positionen ausprobieren.

Fokus auf Thema Steinschleuder

Assoziationen zum Thema Steinschleuder: Waffe, Unterdrückte Bevölkerung, Widerstand, Kindheit, selber machen

Aktivitäten:

  • assoziieren
  • erinnern
  • erzählen
  • Bewegung nachahmen
  • Worte, Buchstaben, Töne schleudern, zuwerfen
  • Ballspiele, zuwerfen

Fokus auf Thema Buchstabe „Y“

Assoziationen zum Thema Buchstabe: ABC, Reihenfolge, Worte, Text, Bedeutung, Klang, Why/Wieso?

Aktivitäten:

  • Kreisspiele (Klatschspiele: Buchstaben, Wort, Klang weitergeben)
  • Geschichten erzählen oder „spielen“, nachahmen
  • verschiedene Bedeutungen aufzählen oder „spielen“, nachahmen z.B pantomimisch

Buchstaben weitergeben: Im Kreis. Blickkontakt nach links oder rechts. Klatschen weitergeben. Variieren mit Anzahl. Steigerung: Klatschen und Buchstaben weitergeben. Steigerung Worte (Assoziationen mit dem Kunstwerk) weitergeben.

Improvisierte Szene zu vorgegebenen Sätzen oder Worten: Bsp. Ich möchte schaukeln. Ich übe Widerstand. Wieso?

Fokus auf Thema Vielfältigkeit

Assoziationen zum Thema Vielfältigkeit: diverse Bevölkerungsgruppen, diverse Kulturen, diverse Herkunft, diverse Geschichten, diverse Bedeutungen

Aktivitäten:

eigene Vielfältigkeit erfahrbar machen (aber wie? -> evtl. durch ganz eigene Fortbewegungsart)

Bewusstes Gehen: die eigene Individualität herausfinden. In der Gangart ändern. (schlendern, eilen, stampfen) Geschwindigkeit ändern. Was ist an meinem Gang besonders? Wo unterscheide ich mich von den anderen? Was ist gleich?

Reflexionsspiele

Sich in die Situation des Kunstwerks versetzen. Fragen (aus der Sicht des Kunstwerks) anregen: Wer bin ich? Was sehe ich? Woher komme ich? Was habe ich schon alles erlebt? Was liebe ich? Was hasse ich?

Aktivitäten:

  • Am Ende gemeinsam die Geschichte des Kunstwerks erzählen
  • Am Ende gemeinsam die Geschichte des Kunstwerks spielen

Improvisierte Szene zu vorgegebenen Sätzen oder Worten: Bsp. Ich möchte schaukeln. Ich übe Widerstand. Wieso? Die Kleingruppe entwickelt eine kurze Geschichte, in der die Begriffe vorkommen.

Fokus auf Thema Schabernack

  1. Alle TN stellen sich im Kreis um die Skulptur herum auf und zwar nehmen sie dieselbe Körperhaltung ein, wie die Skultur. Eine Person stellt sich an den Rand und schliesst die Augen oder dreht sich um, so dass sie nichts sieht. In dieser Zeit treiben die anderen TN stellvertretend für die Skulptur Schabernack. Jemand oder mehrere von ihnen verändert eine Kleinigkeit an seiner Haltung, seiner Position oder seiner Mimik. Die Veränderung sollte nicht zu offensichtlich sein. Nach einem kurzen Augenblick öffnet sie die Augen oder dreht sich um. Sie muss nun erraten was sich bei wem verändert hat.
  2. Partnerarbeit. Die TN stehen im Kreis um die Skulptur herum. Die TN stellen sich vor: „Was wäre, wenn die Skulptur Schabernack betreiben würde? Was würde sie tun? Bezieht in eure Überlegungen den ganzen Raum und die Menschen, die hier durchkommen mit ein. Bespricht euch mit eurer:m Partner:in und nehmt dann diese Position ein.
  3. weitere….

Entwurf Y-Sequenz:

Einstieg (ca. 10 Min)

Begrüssung:

  • Ablauf (z.B. 3 Kunstwerke, mit denen wir uns ca. je 30 Min. beschäftigen)
  • Vorstellen (mich, die Gruppe, Ort, Kunstwerk)
  • Erwartungen der TN? Grob vorstellen, um was es geht

Spiel 1: Buchstaben weitergeben:

Im Kreis. Blickkontakt an Partner:in nach links: Klatschen weitergeben. Steigerung l: ein zweites Klatschen in die andere Richtung losschicken. (Wichtig: erst Blickkontakt, dann Klatschen). Steigerung II: Variieren mit Anzahl Klatschen. Steigerung III: Klatschen und Buchstaben weitergeben. Steigerung lV: Worte (Assoziationen mit dem Kunstwerk) weitergeben.

Ziel:

  • Gespür für die Gruppe bekommen
  • aktivieren
  • Assoziationslust wecken

Spiel 2: Bewusstes Gehen:

Im begrenzten Raum sich bewegen. Darauf achten, dass man zu den anderen sowie zum Kunstwerk immer den selben Abstand einhält. Steigerung I: Geschwindigkeit ändern. Von ganz langsam zu ganz schnell. Erst noch angeleitet, dann kann jeder in seiner Geschwindigkeit gehen. Achten, dass der Abstand zu den anderen und zum Kunstwerk gewährleistet bleibt. Steigerung II: Die Gangart ändern. (schlendern, eilen, stampfen). Jeder der Gruppe findet eine eigene Gangart. (evtl. versuchen, sich so zu bewegen, wie es die Skulptur tun würde) Achten, dass der Abstand zu den anderen und zum Kunstwerk gewährleistet bleibt. Steigerung III: wieder ganz normal und bewusst gehen. Was hat sich geändert im Vergleich zum Anfang? Wie unterscheide ich mich von anderen? Was ist gleich?

Ziel:

  • eigene Individualität herausfinden
  • in der Gruppe interagieren, Wahrnehmung auf die Gruppe und sich selbst richten.
  • Raumgefühl entwickeln

Hauptteil (ca. 15 Min.)

Spiel 3: Hypnotiseur

Partnerübung. Ein TN ist der Hypnotiseur, der andere der Hypnotisierte. Der Hypnotiseur hält seine Hand ca. 10cm vor das Gesicht des Hypnotisierten. Er bewegt seine Hand nach unten, nach oben, links und rechts. Der Hypnotisierte folgt mit seinem Gesicht der Hand. Der Hypnotiseur achtet darauf, dass er schöne, fliessende, weiche Bewegungen macht.

Ziel:

  • sich aufeinander abstimmen
  • physische Interaktion, ohne sich zu berühren
  • fliessende Bewegung = Schaukelbewegung?

Spiel 4: (Bühnen)Bild gestalten:

Die Gruppe gestaltet gemeinsam ein Bühnenbild oder eine Stenografie für ein Foto. Jeder TN sagt, was er selber darstellen soll. (z.B. Ich bin ein Baum, ein Elefant, ein Polizist.) Die Figuren sollen aber einen Bezug zur Y-Skulptur haben. Entweder dem Aussehen nach, assoziativ oder dem Sinn. nach. Die TN nehmen die für ihre Figur typische Pose ein. Ein TN ist der Gestalter. Er stellt die „Figuren“ so auf, dass es für ihn Sinn ergibt. Das (Bühnen-)Bild fotografieren. Dieses Spiel kann einige Male durchgespielt werden.

Ziel:

  • Phantasie aktiveren
  • sich in eine Rolle hineinversetzen
  • die Y-Skulptur als feste Grösse einbauen

Spiel 5: Ständerat

Wir stehen im Kreis. Damit die Y-Skulptur nicht so alleine steht, verwandeln wir uns ganz langsam in andere Skulpturen. Nehmen typische Posen ein, die wir von anderen Skulpturen kennen. Die Verwandlung beginnt langsam von unten her, geht dann über den Rumpf, Hände, Kopf, Gesicht. Es ist erlaubt, mit der Skulptur zu interagieren. Dabei kann man sich auch fragen, was würde der Skulptur gut tun? Was hätte sie gerne?

Ziel

  • Phantasie aktivieren
  • sich in eine andere Rolle versetzen
  • Ausdruck üben

Reflexion (ca. 5 Min.)

Geschichte ausdenken

Gemeinsam denken wir die Geschichte des Kunstwerks aus der Sicht des Kunstwerks aus. „Wer bin ich? Was sehe ich? Woher komme ich? Was habe ich schon alles erlebt? Wie fühle ich mich? Was liebe ich? Was hasse ich?“

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