Entwurf Vermittlungssequenz Ypsilon

Einstieg (ca. 10 Min)

Begrüssung: 

  • Ablauf (z.B. 3 Kunstwerke, mit denen wir uns ca. je 30 Min. beschäftigen)
  • Vorstellen (mich, die Gruppe, Ort, Kunstwerk)
  • Erwartungen der TN? Grob vorstellen, um was es geht

Spiel 1: Buchstaben weitergeben: 

Im Kreis. Blickkontakt an Partner:in nach links: Klatschen weitergeben. Steigerung l: ein zweites Klatschen in die andere Richtung losschicken. (Wichtig: erst Blickkontakt, dann Klatschen). Steigerung II: Variieren mit Anzahl Klatschen. Steigerung III: Klatschen und Buchstaben weitergeben. Steigerung lV: Worte (Assoziationen mit dem Kunstwerk) weitergeben.

Ziel: 

  • Gespür für die Gruppe bekommen
  • aktivieren
  • Assoziationslust wecken

Spiel 2: Bewusstes Gehen: 

Im begrenzten Raum sich bewegen. Darauf achten, dass man zu den anderen sowie zum Kunstwerk immer den selben Abstand einhält. Steigerung I: Geschwindigkeit ändern. Von ganz langsam zu ganz schnell. Erst noch angeleitet, dann kann jeder in seiner Geschwindigkeit gehen. Achten, dass der Abstand zu den anderen und zum Kunstwerk gewährleistet bleibt. Steigerung II: Die Gangart ändern. (schlendern, eilen, stampfen). Jeder der Gruppe findet eine eigene Gangart. (evtl. versuchen, sich so zu bewegen, wie es die Skulptur tun würde) Achten, dass der Abstand zu den anderen und zum Kunstwerk gewährleistet bleibt. Steigerung III: wieder ganz normal und bewusst gehen. Was hat sich geändert im Vergleich zum Anfang? Wie unterscheide ich mich von anderen? Was ist gleich?

Ziel: 

  • eigene Individualität herausfinden
  • in der Gruppe interagieren, Wahrnehmung auf die Gruppe und sich selbst richten.
  • Raumgefühl entwickeln

Hauptteil (ca. 15 Min.)

Spiel 3: Hypnotiseur

Partnerübung. Ein TN ist der Hypnotiseur, der andere der Hypnotisierte. Der Hypnotiseur hält seine Hand ca. 10cm vor das Gesicht des Hypnotisierten. Er bewegt seine Hand nach unten, nach oben, links und rechts. Der Hypnotisierte folgt mit seinem Gesicht der Hand. Der Hypnotiseur achtet darauf, dass er schöne, fliessende, weiche Bewegungen macht.

Ziel: 

  • sich aufeinander abstimmen
  • physische Interaktion, ohne sich zu berühren
  • fliessende Bewegung = Schaukelbewegung?

Spiel 4: (Bühnen)Bild gestalten: 

Die Gruppe gestaltet gemeinsam ein Bühnenbild oder eine Stenografie für ein Foto. Jeder TN sagt, was er selber darstellen soll. (z.B. Ich bin ein Baum, ein Elefant, ein Polizist.) Die Figuren sollen aber einen Bezug zur Y-Skulptur haben. Entweder dem Aussehen nach, assoziativ oder dem Sinn. nach. Die TN nehmen die für ihre Figur typische Pose ein. Ein TN ist der Gestalter. Er stellt die „Figuren“ so auf, dass es für ihn Sinn ergibt. Das (Bühnen-)Bild fotografieren. Dieses Spiel kann einige Male durchgespielt werden. 

Ziel: 

  • Phantasie aktiveren
  • sich in eine Rolle hineinversetzen
  • die Y-Skulptur als feste Grösse einbauen

Spiel 5: Ständerat

Wir stehen im Kreis. Damit die Y-Skulptur nicht so alleine steht, verwandeln wir uns ganz langsam in andere Skulpturen. Nehmen typische Posen ein, die wir von anderen Skulpturen kennen. Die Verwandlung beginnt langsam von unten her, geht dann über den Rumpf, Hände, Kopf, Gesicht. Es ist erlaubt, mit der Skulptur zu interagieren. Dabei kann man sich auch fragen, was würde der Skulptur gut tun? Was hätte sie gerne?

Ziel

  • Phantasie aktivieren
  • sich in eine andere Rolle versetzen
  • Ausdruck üben

Reflexion (ca. 5 Min.)

Geschichte ausdenken

Gemeinsam denken wir die Geschichte des Kunstwerks aus der Sicht des Kunstwerks aus. „Wer bin ich? Was sehe ich? Woher komme ich? Was habe ich schon alles erlebt? Wie fühle ich mich? Was liebe ich? Was hasse ich?“

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